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Digitale Freiwilligkeit auf deinem PC

Dein PC unter Kontrolle haben

Mehr als Windows und Mac Betriebssysteme.

Der Umstieg auf ein alternatives Betriebssystem auf Ihrem PC ist mit verschiedenen Linux-Distributionen durchaus möglich. Da jedoch viele Prozesse und Programme tief in den Windows/Mac-Umgebungen verwurzelt sind, erfordert ein Wechsel mehr Anpassungsfähigkeit als ein Wechsel von Google Android zu e/OS Android (oder anderen Google Freien Betriebssystemen).

Die damit verbundenen Vorteile können je nach Nutzung sehr gross sein, da die erwähnten Distributionen weniger Leistung benötigen.

Manche Berufe oder Programme kommen leider wirklich nicht (oder noch) ohne Windows/Mac aus. Die richtige Einrichtung von Windows zusammen mit einem VPN und einem Tracking-blockierenden Browser ist eine Zwischenlösung, die dem Nutzer näher an die Unabhängigkeit bringt.

Es gibt teils Möglichkeiten Anwendungen so zu emulieren das der Unterschied zum Originalen kaum auffällt (weder Leistung noch Stabilität Anwendungen). Solch ein Emulator ist Wine (für Linux). Wie schon erwähnt können nicht immer alle Anwendungen emuliert werden. Gerne stelle ich euch auch noch die Möglichkeit eines Proxyservers. Proxyserver, ist ein Server, der Daten umleitet. Somit die Identität der Person verschleiert.

Bei PCs und Computern lassen sich Funktionen, die Sie nicht wollen, einfach abstellen. Dafür gibt es gute Freeware. (W10privacy).

Auch gibt mehrere Plug-ins für den Webbrowser, die helfen, im Alltag die Privatsphäre zu waren. Als Beispiel Noscript. Solch ein Plug-in kann richtig eingestellt, dafür sorgen, das Javascripts nicht ausgeführt werden. Oder Plug-ins, die helfen, Cookies zu verweigern.

Falls zusätzlich der Wunsch aufkommt, werbefreier im Alltag unterwegs zu sein, können wir Ihnen auch hier helfen.

Wie es bei Smartphones auf der Hardwareebene Schutz gibt es das auch beim PC. Sogenannte Firewalls (Hardwarefirewalls) bieten vor allem Schutz von z. B. Hackerangriffen von aussen auf sensible Daten. Nur leider sind Hardwarefirewalls teuer in der Anschaffung und benötigen einige Kenntnisse von Informatik.

Nun, es gibt auch sogenannte virtuelle Maschinen, die den Übergang von z. B. Windows oder Mac zu Linux wesentlich erleichtern. Z. B. kann man, wenn man die Möglichkeit hat, auf einem PC virtuell Linux laufen lassen. Dabei gewöhnt man sich schon ein wenig daran und Windows ist noch nicht komplett weg.

Alternative OS

Ubuntu ist eine kostenfreie Linux-Distribution, die im Oktober 2004 erschienen ist und auf dem GNU/Linux-Klassiker Debian basiert. Begründer des Open-Source-Projekts war der südafrikanische Unternehmer Mark Shuttleworth. Er hatte den Wunsch, ein Betriebssystem zu entwickeln, das möglichst allen Menschen zur Verfügung steht, und prägte somit die Grundphilosophie des Software-Pakets – die sich übrigens auch im Namen widerspiegelt: Das Wort „Ubuntu“ stammt aus den Bantusprachen der Zulu und der Xhosa und bedeutet in etwa „Gemeinsinn“ oder auch „Menschlichkeit“.

Du hast die volle Kontrolle über dein Betriebssystem. Du kannst es an deine Bedürfnisse anpassen und musst dich nicht an die Vorgaben eines Herstellers halten.

Linux-Distributionen legen in der Regel Wert auf Datenschutz. Es gibt keine eingebaute Datensammlung wie bei Windows.

Linux und Ubuntu sind aufgrund seiner Architektur und der aktiven Community, die Sicherheitslücken schnell behebt, sicherer als Windows.

Von Windows auf Ubuntu: Der Aufwand

Der Aufwand um von Windows auf Ubuntu umzusteigen kann von "relativ einfach" bis "etwas zeitaufwändig" reichen, abhängig von deinen technischen Fähigkeiten, deinen Programmen und deiner Bereitschaft, Neues zu lernen.

Stell dir den Umstieg von Windows auf Ubuntu wie einen Umzug in ein neues Haus vor. Du musst deine Sachen packen (Daten sichern), ins neue Haus bringen (Ubuntu installieren) und alles wieder einrichten (Programme installieren und konfigurieren).

Schritte

  • Daten sichern: Das ist das Wichtigste! Kopiere alle wichtigen Dokumente, Fotos, Videos, Musik usw. auf eine externe Festplatte oder in die Cloud.

  • Ubuntu installieren: Du kannst Ubuntu entweder parallel zu Windows installieren (Dual-Boot) oder Windows komplett ersetzen. Dual-Boot ist einfacher zum Ausprobieren, aber es braucht mehr Speicherplatz.

  • Programme installieren: Nicht alle Windows-Programme laufen direkt unter Ubuntu. Du musst nach Alternativen suchen (siehe Frage 2) oder versuchen, sie mit "Wine" zum Laufen zu bringen (das ist aber nicht immer einfach).

  • Dich eingewöhnen: Ubuntu sieht anders aus als Windows und funktioniert auch etwas anders. Nimm dir Zeit, um dich mit der neuen Oberfläche und den Programmen vertraut zu machen.

Wenn du dich mit Computern gut auskennst, wird der Umstieg einfacher. Wenn nicht, suche dir Hilfe von Freunden oder Online-Tutorials. Falls du unbedingt bestimmte Windows-Programme brauchst, die nicht unter Ubuntu laufen, könnte ein Dual-Boot die bessere Option sein. Der Umstieg auf Ubuntu macht Spass, wenn du dir dafür etwas Zeit nimmst.

Auswahlmöglichkeiten

  • Dual-Boot: Ubuntu parallel zu Windows installieren. Vorteil: Du kannst zwischen den Betriebssystemen wechseln. Nachteil: Braucht mehr Speicherplatz.

  • Ubuntu als einziges Betriebssystem: Windows komplett ersetzen. Vorteil: Mehr Speicherplatz, schlankeres System. Nachteil: Kein Zurück zu Windows ohne Neuinstallation.

  • Ubuntu in einer virtuellen Maschine: Ubuntu in einem Programm wie VirtualBox unter Windows laufen lassen. Vorteil: Du kannst Ubuntu gefahrlos ausprobieren. Nachteil: Leistung kann schlechter sein.

  • Live-System: Ubuntu von einem USB-Stick oder einer DVD starten, ohne etwas zu installieren. Vorteil: Du kannst Ubuntu ausprobieren, ohne etwas an deinem System zu ändern. Nachteil: Startfähiges Medium muss immer in Verbindung mit dem PC/Laptop sein.

Du bekommst mehr Kontrolle über dein Betriebssystem, mehr Privatsphäre, Zugang zu kostenloser Software.

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